L'Abbaye - Hotel 3 étoiles, Restaurant - La colle sur loup



Im 5. Jahrhundert unserer Zeitrechnung befand sich in der Ortschaft Cagnes sur Mer, an der Mündung der Loup das Kloster Notre Dame la Dorée et Saint Véran.
Als das Kloster vierhundert Jahre später zu zerfallen drohte, wurde es von Karl dem Großen, König der Lombardei und römischer Adliger, renoviert. In der Folgezeit wurde das Einzugsgebiet dank großzügiger Spenden durch umliegende Grafschaften erheblich vergrößert.

So spricht eine Aufzeichnung vom 31. Dezember 1016 von einer Schenkung durch Pierre und seine Frau Ermengarde, die ihre Ländereien von Canadel, ein Teil ihres Erbes, an das Kloster Notre Dame la Dorée et Saint Véran abtraten.
Im genauen Wortlaut steht dort geschrieben: "Dies ist ein Geschenk für die Liebe Gottes damit die heilige Mutter Gottes sich dafür einsetzt, dass wir, wenn wir dieses Leben verlassen, von den Engeln aufgenommen werden."
Im Jahre 1032 überschrieben Logier, seine Frau und seine Söhne von denen Pierre Bischof von Sisteron war, ihre gesamten Ländereien auf das Kloster Notre Dame la Dorée et Saint Véran.

Im Jahre 1033 wurde das Gebiet durch eine Schenkung der Familie Lambert um mehrere Kapellen erweitert, die dem Kloster zwar bereits unterstellt waren, aber bis dato nicht zu dessen Besitz gehörten.

Im Jahre 1055 schließlich wurde das Kloster dem von Lérins angegliedert. Sofort begannen die Mönche mit dem Bau der Kapelle von Canadel. Der Chor und das Schiff, in reinstem romanischen Stil, stammen aus dieser Zeit wie auch die Apsis im runden Cul-de-four Stil und die gewölbten Bögen bezeugen. Der Bogen über der Krippe wurde jedoch erst ein Jahrhundert später angefügt, wie die leichte Spitzbogenform erkennen lässt.
Die Abtei wurde wahrscheinlich zwischen 1150 und 1200 gebaut und an die Kapelle angefügt. Dies bezeugen Reste des Kreuzgangs und die Pforte aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die wie die Kapelle historischen Wert haben.
Die Abtei diente ursprünglich als Übernachtungsmöglichkeit für den Prior, wenn dieser zu den Bischofsversammlungen nach Vence reiste. Er fühlte sich hier so wohl, dass er mit seiner Gefolgschaft hier die Regenzeit verbrachte und die Abtei schließlich zu seiner Winterresidenz machte. Dies blieb sie bis 1789, als die Abtei von Revolutionären geplündert wurde.
Die Abtei wurde zum Verkauf angeboten und von einem reichen Napolitaner, Minéi von Sankt Helena, käuflich erworben.
Seine Familie behielt nur die im nördlichen, dem Tal zugewandten, Teil gelegenen Gebäude. Der Käufer verkaufte sein Gut an den Chefkoch von Negresco aus Nizza weiter, der hier im Jahre 1938 noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs das Restaurant "L'Abbaye chez Joseph" eröffnete. Sein Geschick bei der Beschaffung von Vorräten in dieser schweren Zeit machte ihn legendär und er erwies den Anwohnern der Gegend so manchen guten Dienst.

Nach dem Krieg machte Joseph aus der Abtei eine kulturelle Begegnungsstätte. Künstler aller Art kamen von überall und gaben sich die Klinke in die Hand : zeitgenössische Kinogrößen wie Daniel Gélin, Dany Robin, Georges Marshall, Henri Georges Clouzot, der hier seine Hochzeit feierte, Brigitte Bqrdot ; der Sänger Tino Rossi ; Musiker, Tänzer und Tänzerinnen des Marquis de Cuevas und vor allem viele Maler errichten hier ihren Zweitwohnsitz.

Ständig wurde gefeiert und der Champagner floss in Strömen. Nach dem Tod Josephs verlor sich dieses legendäre Umfeld von dem einige "Stammgäste" immer noch schwärmen.
In der Folgezeit haben sich hier viele Käufer als Hoteliers versucht.




Erst 1997, nachdem die Abtei einige Jahren geschlossen gewesen war, hauchten Sylviane Hugues und ihr Sohn Stéphane den historischen Mauern wieder Leben ein.
Das Hotel-Restaurant "L'Abbaye" der 3 Sterne Kategorie war geboren und verzaubert jetzt jeden, der hier einkehrt, um monasterische Ruhe, Ausgeglichenheit oder Reue zu finden.

Hier wird Ihnen die Sünde der Völlerei vergeben !


541, bd Honoré Teisseire - 06480 La Colle Sur Loup - FRANCE - Tel. (33) 04 93 32 68 34 - Fax (33) 04 93 32 85 06 - contact@hotelabbaye.com
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